Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie
Dr. med. Bartholomew
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ADHS im Erwachsenenalter

ADHS steht für Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung. Es wird ein komplexes Zusammenspiel von genetischen- und Umweltfaktoren vermutet, das zu Störungen im Botenstoffsystem des Gehirns führt und die typischen Symptome verursacht. Bis Ende der 90-er Jahre galt die ADHS in Deutschland als eine ausschließlich Kinder- und Jugendpsychiatrische Erkrankung. Inzwischen ist bekannt, dass die ADHS nicht plötzlich mit dem 18 Lebensjahr aufhört.
ADHS im Erwachsenenalter ist keine Modediagnose!

3,2 % der Erwachsenen leiden an ADHS, davon sind nur 0,3 % diagnostiziert und nur 0,09 % erhalten Medikamente. Eine unerkannte und unbehandelte ADHS geht meistens mit viel Leid einher. Es kommt regelhaft zu Schwierigkeiten in allen Lebensbereichen. „Gebrochene Lebensläufe“ sind häufig, denn die Störung besteht seit der Kindheit. Eine ADHS kommt fast nie alleine vor, die häufigsten Begleiterkarnkungen sind Suchterkrankungen, Angsterkrankungen und Depressionen.

Ein ADHS könnte vorliegen, wenn Sie:



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In meiner Praxis wird eine ausführliche Diagnostik, bestehend aus Gesprächen und speziellen Fragebögen, durchgeführt. Es ist sehr hilfreich, wenn alte Schulzeugnisse mitgebracht werden. Sollte ein ADHS im Erwachsenenalter vorliegen, wird gemeinsam über das weitere Vorgehen beraten. Es stehen verschiedene Medikamente zur Behandlung zur Verfügung.
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